Vom Herbst, myboshi Mützen und demonstrierenden Eulen

 

 

Klammheimlich (okay – vielleicht hab ich auch zu selten hingeschaut) haben sich die Blätter des wilden Weines an unserem Schuppen mit den schönsten Rot- und Goldtönen geschmückt, mein Lieblingsshirt ist dem Lieblings-Kuschelpullover gewichen und die Heizung bekommt wieder ordentlich zu tun.
AllesWirdBunt

Er ist da. Der Herbst. Aber so richtig.

Jetzt macht das Häkeln gleich nochmal soviel Spaß, denn eine Mütze braucht man immer und zwei oder drei zur Auswahl sind doch auch nicht schlecht. Die Motte schmückt sich inzwischen mit einer kuscheligen myboshi und seit gestern mit einer weiteren Häkelmütze aus wirklich wunderschöner Schachenmayr Wolle.

Motte_Boshi

Das Modell heisst übrigens „Mitaka“, wird komplett in halben Stäbchen gehäkelt und das macht mit der dicken myboshi-Wolle richtig Spaß und geht schnell. Kleiner Tipp an dieser Stelle für den Materialbedarf: Angegeben sind Farbe 1 mit 100 g und Farben 2 und 3 mit je 50 g. Farbe 2 ist hier das grau und davon brauchte ich definitiv mehr als von dem Löwenzahngelb, was Farbe 1 ist. Also besser von den Farben 1 und 3 nur je 50 g bestellen, dafür aber 100 g von Farbe 2, die irgendwie mengenmäßig tonangebend ist.

Ich habe mir übrigens dafür das Buch „drinnenunddraußen“ von myboshi geholt, in dem neben verschiedensten Mützenmodellen auch Anleitungen für Stuhlbeinsocken, Kuscheldecken und Utensilos zu finden sind. Alles ist einfach erklärt und der Materialbedarf ist auch immer angegeben (ich gehe mal davon aus, dass der sonst immer passt).

Die Boshi hab ich dann gleich noch einmal für den Göttergatten gemacht, aber irgendwie war das ein Schuß in den Ofen… Ihm steht so etwas nicht. Und so ist sie bei mir geblieben. Schließlich wollen auch meine Ohren gewärmt sein, wenn der nächste Herbstspaziergang ansteht.

Abschließend für heute noch ein Bild der Wollresteverwertung, deren Ergebnis sich nun um zwei Marmeladengläser schmiegt und Pinseln, Häkel- und Stricknadeln ein schöneres Zuhause bietet.

Ummantelung

Das knuffige Eulenbild ist übrigens eigentlich eine Postkarte und lag zusammen mit drei weiteren Motiven der ersten Ausgabe der „Living at Home Handmade“ bei. Ich hab die Karte auf einen farbigen Karton geklebt, oben und unten noch mit schmaler Spitzenborte verziert und nun darf sie auf dem Buffetschrank demonstrieren, die Eule.

 

Euch allen eine wunderschöne Herbstwoche,

Frieda

 

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