Fabulöser Freitag

Hallo zusammen – dank meiner Vergesslichkeit ist diese Woche bereits zum zweiten Mal ein Fabulöser Freitag. Diesmal ein echter, wohlgemerkt.

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Und wie am Montag angekündigt, steht heut ja der zweite Musiklieferant an, welcher sich orchestral hat unterstützen lassen. Er hat ja so gar nichts mit Peter Gabriel gemein. Wobei…

Peter Fox

Naja – es ist nicht nur der Vorname, der sie eint. Ich würde sagen, dass sich beide auch, was Ihre Kreativität in der Zusammenstellung und Komposition der Songs angeht, auf ähnlichem Level bewegen. Jajaja – jetzt werden wohl einige Fans des ersten Peter aufschreien, wie ich die beiden auf eine Stufe setzen kann ;-) Aber mach ich ja gar nicht. Peter Gabriel ist mein musikalischer Held mit Gänsehaut-Garantie. Peter Fox mein Autofahrtbegleiter, der zuverlässig für zuckende Gliedmaßen sorgt. Grundverschieden also. Sagte ich ja.

Peter Fox singt ja eigentlich bei Seed, hatte aber irgendwann vor 5 (oder eher 6) Jahren das Bedürfnis, ein eigenes Album rauszubringen und ich hoffe nach wie vor, dass er dieses Bedürfnis noch einmal verspürt. „Stadtaffe“ ist einfach eine geniale Scheibe bunt gemixter Songs mit Hammer-Beats, irren Streichern und natürlich seinen zuhörenswerten Texten. „Haus am See“ kennt ja jeder, mittlerweile kann ich’s kaum noch hören. Meine Lieblinge sind inzwischen andere Songs dieses Albums. Den ersten Platz verteidigt seit geraumer Zeit „Schwarz zu blau“:

Besonders angetan hat es mir noch der erste Song des Albums: „Alles neu“

Daran ist das Arrangement mit den Streichern nicht ganz unschuldig.

Wie geht es Euch damit? Mögt Ihr solche Musik? Oder ist Euch sowas „zu laut“?

Buchtipp für Italienliebhaber und Genussmenschen

Die Musikauswahl für den „Fabulöser Freitag“ fällt mir bei weitem nicht so schwer, wie die Buchauswahl. Ich weiß gar nicht, warum, denn ich lese ja sehr gern und das schon von kleinauf. Und mein Bücherregal nimmt einen langen Flur ein und ist üppig gefüllt. Hm.

Da ich ja nicht nur Krimis und Romane lese, sondern auch Koch-, Näh- und DIY-Bücher wälze, stelle ich Euch heute mal ein ganz besonderes Buch vor: „Die kulinarischen Abenteuer des Fra Bartolo“, geschrieben von Leonhard Reinirkens. Quasi ein Kochbuch der besonderen Art, denn eigentlich ist es eine Art Reisetagebuch, in dem sich aber letztendlich fast alles um’s Essen dreht. Die aufgezeichneten Tafelfreuden sind toskanischer Herkunft und lassen einem bereits beim Lesen das Wasser im Munde zusammenlaufen.

FraBartolo_Buchtipp

Klostergärtner „Fra Bartolo“, welcher die Wanderung durch die toskanische Hügellandschaft mit neun Krüglein besten Olivenöls startet (aus Gründen), nimmt den Leser mit auf seine Reise, lässt ihn toskanische Eigenheiten, recht putzige und zum Teil auch verschrobene Charaktere kennenlernen und bringt (zumindest mich) immer wieder zum Schmunzeln. Achja. Und das Wasser im Mund. Aber das hatten wir ja schon.

Alle Gaumenschmeichler, die Fra Bartolo während seiner Reise brutzelt, sind im hinteren Teil des Buches als Rezepte aufgelistet. Das Buch ist im Hädecke-Verlag erschienen und geht bald in die (glaube ich) dritte Auflage. Zurzeit scheint es nur gebrauchte Exemplare zu geben, bei Buecher.de wird es für März 2015 angekündigt.

Wenn Ihr Italien liebt und gern kocht, kann ich Euch das Buch nur ans Herz legen!

Viel Spaß beim Hören, Lesen und Nachkochen,
Liebes Gruezlie und ein schönes Wochenende

Frieda

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