Eine Betonvase bekennt Farbe – Holt Euch den Sommer ins Haus

Betonvase

Es braucht nicht viel um sich den Sommer ins Haus zu holen – in diesem Fall eine Betonvase, Farbe in Form von 2in1 Buntlack und ein paar Blumen aus dem Garten.

Ihr könnt sicherlich auch eine Keramikvase auf diese Art aufhübschen, hierfür eignet sich aber meines Wissens ein Farbspray besser.

Für den Streifen klebt Ihr auf der Betonvase einfach parallel zum Rand mit Malertape die obere und untere Begrenzung ab. Dann einen (Schaumstoff-)Pinsel oder eine kleine Farbrolle schnappen, Buntlack ordentlich umrühren und den ersten Anstrich wagen. Der deckt noch nicht wirklich, aber der zweite tut’s ;-)

Wenn die Farbe schon leicht getrocknet ist, das Malertape vorsichtig abziehen und die Vase noch ein paar Stunden trocknen lassen.

Also ab in den Garten oder den Blumenladen, einen schönen Strauss zusammenstellen und in einer passenden Vase (hier musste ein IKEA Bierglass von meinem Mann herhalten) in die Betonvase stellen.

Fertig.

Betonvase DIY

Und für Alle, die gern eine solche Betonvase hätten, aber keine finden, die schön und erschwinglich zugleich ist: Die kann man relativ einfach selbst machen.

Idealerweise macht Ihr das draußen, denn eine Pamperei ist es schon. Ihr braucht Beton und Wasser zum Anmischen, ein entsprechend grosses Gefäß, Rapsöl (ja ;-) ), zwei Dosen/Behälter/Eimer/Kartons die ineinander passen und ausreichend Zwischenraum bieten, um die gewünschte Wandstärke der Betonvase zu erhalten, für das kleinere Gefäß einen Stein oder ähnliches zum Beschweren, Arbeitshandschuhe, eine alte Schürze (oder schlüpft in eine am Hals aufgeschnittene Mülltüte) und einen Platz (Abdecken nicht vergessen!), auf dem Ihr das Ganze machen könnt.

Als erstes rührt Ihr den Beton nach Anleitung an.
Dann pinselt Ihr den großen Behälter innen und den kleinen Behälter außen mit Rapsöl ein. Das sorgt dafür, dass Ihr die Formen später leichter lösen könnt.
Nun vorsichtig den Beton in das größere Gefäß gießen. Denkt daran, dass anschließend durch das Reinstellen des kleineren Gefäßes die Betonmasse zwischen den Formen nach oben steigt, also lieber erst einmal weniger Beton nehmen. Nun das innere Gefäß/die innere Form in die größere stellen und nach unten drücken. Am besten testet Ihr das vorab im „Leerlauf“, um zu sehen, wie tief Ihr drücken könnt, ohne dabei den Vasenboden wegzudrücken ;-) Wenn’s Eurer Ansicht nach passt, einen Stein oder ähnliches hineinlegen, um die innere Form in ihrer Position zu halten.

Und nun heißt es warten, bis der Beton soweit getrocknet ist, dass sich nichts mehr verformen kann und Vase & Formen vorsichtig voneinander lösen.
Die Betonvase komplett austrocknen lassen – Fertig.

Eine Anleitung in Bildern findet Ihr hier auf meinem Pinterest-Account.
Besonders toll daran finde ich, dass man so mannigfaltige Formen nutzen kann, dass der eigenen Kreativität wirklich keine Grenzen gesetzt sind.

 

Und jetzt viel Spass beim Umsetzen!

Bis zum nächsten Mal
Frieda

4 Kommentare

    • Freut mich, wenn der Post Anregung für Dich ist :-) Joe ist auch begeistert von der Idee. Da steht bestimmt bald eine üble Pamperei im Garten an…

  1. Super Anleitung :) aber wie sieht es denn mit der wasserfestigkeit aus? beton ist ja eigentlich nicht zu 100% wasserfest oder? Läuft da noch nach und mach das Wasser aus der Vase? ;)

    • Hallo Katja – ja, das ist leider der Nachteil beim Beton, der natürlich auch hier nicht aus der Welt geschaffen ist. Ich hab erst kürzlich meine Tochter davon abhalten können, das Wasser für die Tulpen direkt in die Betonvase zu giessen… Ich habe dafür ein gerade geschnittenes Bierglas ohne Stiel und pipapo. Das stelle ich dann immer mit Wasser gefüllt in die Betonvase.
      Bei den Übertöpfen für den Garten ist es ja nicht schlimm, wenn Wasser abläuft, aber auf der Holzkommode im Wohnzimmer…
      Liebe Grüße
      Frieda

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